Diözesanmeisterschaften Stockschießen – und wir mittendrin

Mit zwei Moarschaften hat unser Verein die DJK-Meisterschaften im Stockschießen in der Lodron-Halle in Lampoding am 4. Oktober bereichert.


Beide Teams haben sich – sagen wir mal – im Mittelfeld platziert: Die Aktiven mit Manfred Schambeck, Anton Kellner, Josef Zeiler und Franz Mittermaier konnten die Griesstätter, die punktgleichen Stockschützen aus Kammer und sogar die siegreichen aus Niedertaufkirchen besiegen, mussten sich jedoch mit einem fünften Platz zufriedengeben, punktgleich mit dem vierten und ausgeglichenem Punktverhältnis von 6:6.

Die Breitensportler mit Rosmarie Heimann, Hans Grundner, Siegi Weber und Isidor Deuschl landeten eher im hinteren Mittelfeld. Sie konnten aber gegen Edling und gegen den Zweitplatzierten Nußdorf gewinnen und landeten auf dem vorletzten Platz. Die ausrichtende DJK Kammer wurde Erster im Breitensport.


Zu Beginn zitierte Pfarrer Ludwig Westermeier vom Pfarrverband Kirchanschöring bei seinem geistlichen Impuls die Bibelstelle vom Propheten Jesaia vom Festhalten und Loslassen und baute gleich die Brücke zum Stockschießen: „Auch dabei ist die rechte Balance zwischen Festhalten – sonst gleitet einem der Stock aus der Hand – und dem Loslassen – sonst bekommt der Stock nicht den rechten Schwung – wichtig“, wie er ausführte. Anekdote am Rande: Der Vater des Geistlichen hatte auch schon in der Halle im Lampoding mit dem Eisstock geschossen.


Hier haben wir alle Teilnehmer noch schnell im Bild festgehalten bevor sie losgelassen wurden – auf die Stöcke, auf die Dauben und auf die anderen Moarschaften.

Die Meisterschaften waren mit 7 Moarschaften bei den Aktiven und 8 beim Breitensport zufriedenstellend besetzt, wie Fachwart Gerhard Poller feststellte, und wie immer von der DV-Fachschaft und der DJK Kammer sehr gut organisiert.
In der abschließenden Spartenleitersitzung wurden die kommenden Meisterschaften für den Winter und den Sommer besprochen.

Erste Hilfe-Kurs – mit Glanz und Gloria bestanden

Am 20. September haben 10 Teilnehmer, überwiegend Übungsleiter und Trainer unseres Vereins, einen äußerst informativen und interessanten Kurs in Erste Hilfe erfolgreich absolviert.

Da war jetzt zwar nicht soviel Glanz dabei, aber ganz viel Gloria – weil die Gloria Glasl von den Johannitern aus Wasserburg hat die Fortbildung souverän geleitet und reizvoll gestaltet.
Gleich zu Anfang haben wir per Videobotschaft Martin Ostermaier, dem Abteilungsleiter Fitness und Gesundheit, ein zwar gesanglich optimierbares aber umso herzlicheres Geburtstagsständchen gesungen.
Was haben wir alles erfahren? Zu allererst, dass Erste Hilfe wichtig ist, weil sie Leben retten kann, und dass sie in vielen Situationen eine Verpflichtung ist.
Oft gab es frappierende Erkenntnisse zu Themen, die uns vermeintlich schon bekannt waren, wie das Bilden einer Rettungsgasse, die Rettungskette und die Reihenfolge der Hilfemaßnahmen, die richtige Positionierung eines Warndreiecks, der Heimlich-Griff und die Unterscheidung von „Problemen im Kopf“. Zur Klarstellung, dabei geht es um Schlaganfall, Sonnenstich und Hitzschlag und nicht etwa um Vergesslichkeit oder Schwierigkeiten bei der Rechtschreibung und beim Kopfrechnen.


Für diverse Situationen wie Ertrinken, Stromunfall, Krampfanfall, Bewusstlosigkeit, Motorradunfall und alle möglichen Verletzungen wie Prellung und Nasenbluten, Verätzung und Verbrennung, Abbinden und Druckverband konnten wir in Gruppen die gebotenen Maßnahmen und Besonderheiten erarbeiten und auch praktisch üben.
Kernstück vieler Maßnahmen ist natürlich die stabile Seitenlage, die wurde geübt, bis sie bei allen wirklich stabil war, ebenso die Herz-Lungen-Wiederbelebung.


Abschließend nahm uns Gloria noch die Angst vor dem Defibrillator, da darf und muss sich jeder einen Einsatz zutrauen.

Insgesamt eine Fortbildung, die ein absolutes MUSS für alle Übungsleiter und Trainer in unserem Verein ist, bei diesen Themen muss jede und jeder sein Wissen aktuell halten, weil man immer in Situationen kommen kann, wo es gebraucht wird.

Stein gewinnt – Doppelsieg für Mutter und Sohn

Beim Schnick-schnack-schnuck mit Papier, Schere und Stein stehen die Chancen immer gleich, aber bei den Endspielen im Oberndorfer Tennis gewinnt immer Stein.


Vereinsmeister unter sich: Rosi und Markus Stein

Bei den Herren musste man wahrlich kein Hellseher sein für eine entsprechende Vorhersage, spielte doch das Brüderpaar Alex und Markus Stein im Finale, bei den Damen aber gab es immerhin die Chance, dass die Rosi Stein auch mal nicht gewinnen würde.
Aber die Rosi ließ ihrer Gegnerin Verena Kaser keine Chance. Sie gewann den ersten Satz gegen eine etwas nervöse Verena klar mit 6:0, wackelte nur im zweiten Satz bei 3:2 kurz, setzte sich dann aber mit 6:2 klar durch und wurde Vereinsmeisterin.


Vereinsmeisterin Rosi Stein und Finalistin Verena Kaser umrahmen Abteilungsleiter Martin Eder-März.

Bei den Herren lagen die Finalisten bei den Buchmachern gleich auf – und so sollte es auch kommen. Beide Finalisten dominierten mit der Vorhand und hielten mit der Rückhand den Ball im Spiel. Um ein Quäntchen mehr gelang das dem Markus. Erst im Tiebreak konnte er sich den ersten Satz sichern. Und auch der zweite Satz war hart umkämpft. Aber schließlich gewann Markus diesen mit 6:4 und sicherte sich verdient den Meistertitel.


Der Abteilungsleiter mit Finalist Alex und Vereinsmeister Markus Stein.

Mit einer kleinen Verspätung infolge des Regenwetters begannen die Endspiele. Kaum waren diese am Laufen besserte sich das Wetter, sogar die Sonne kam durch und nach und nach fanden sich immer mehr interessierte Zuschauer ein, als der gesellige Teil begann waren es knapp 40.


Abteilungsleiter Martin Eder-März ließ bei der Siegerehrung gleich mehrere Bonmots zum Thema Stein aufblitzen (wir befinden uns jetzt offensichtlich in der Steinzeit, ein steinreiches Finale, aber die Finalpaarung muss ja nicht in Stein gemeißelt sein) und blickte nicht ohne Stolz auf die Saison zurück: Gab es doch bei den Damen die ersten Siege, bei den Herren 50 einen verdienten 2. Platz und bei den Herren und den Herren 30 einen Aufstieg zu feiern. Drei Mixed-Teams sind noch im Wettbewerb vertreten.
Nicht weniger stolz erläuterte er die positive Gesamtentwicklung der Abteilung: „Bei uns geht es aufwärts, wir erleben gerade einen richtigen Boom“, erläuterte er anhand von knapp 50 Kinder im Training und anhand eines sehr gut angenommenen Schnuppertrainings mit 26 Interessenten.
Er bedankte sich bei allen fleißigen Helfern und Unterstützern, allen voran bei den Schambecks und bei Sepp Lipp für die Unterstützung bei allen Veranstaltungen und Arbeiten und bei den Mannschaftsführern und Platzwart Georg Gruber für die Organisation und Planung des Spielbetriebs.
Zu dem Zeitpunkt war das Freibier längst angezapft und der Grill schon am Glühen, Kuchen und Salate, Würstl, Grillfleisch und Spareribs warteten auf hungrige Mäuler – und übrig geblieben ist nichts.
Ein sehr gelungener Saisonabschluss mit mehr Besuchern als bei der Witterung zu erwarten waren, auch das zeigt den Aufschwung im Oberndorfer Tennis.

Saisonabschluss und Endspiele

Hallo liebe Tennismitglieder,

eine überaus ereignisreiche Tennissaison neigt sich dem Ende zu und wir wollen euch sehr herzlich zur Saisonabschlussfeier am Sonntag 14.9. ab 13:00 Uhr auf der Terrasse am Sportheim einladen.

Gemeinsam mit euch wollen wir das Spieljahr bei hoffentlich schönem Wetter in lockerer und gemütlicher Atmosphäre mit folgendem Programm ausklingen lassen:

13:00 Damenfinale Vereinsmeisterschaft

ca. 15:00 Herrenfinale Vereinsmeisterschaft

Saisonrückblick mit Ehrungen durch den Abteilungsleiter

Gemütliches Beisammensein

Selbstverständlich ist für Leib und Seele mit Kaffee und Kuchen, Gegrilltem, verschiedenen Pizzen (auch vegetarisch) und ausreichend Getränke gesorgt.

Eure Abteilungsleitung Tennis

Gemischte Gefühle beim Mixed-Team nach den ersten Spieltagen

FC Lengdorf – DJK-SV-Oberndorf 1, 4:2
In der spannenden Begegnung in Lengdorf konnten Markus Stein recht deutlich und seine Mutter Rosi im Champions-Tiebreak ihre Einzel gewinnen. Robert Lipp und Jessica Lipp mussten ihre Spiele aber deutlich abgeben.
Das Doppel der beiden Einzelsieger wurde dann deutlich verloren, Jessica Lipp und ihr Vater Sepp unterlagen knapp aber doch, so dass der Spieltag mit 2:4 verloren wurde. Ein erster Dämpfer für unser Spitzen-Mixed.

DJK-SV-Oberndorf 1 – SV Walpertskirchen, 4:2
Die Geschwister Sandra, Alex und Markus Stein gewannen ihre Einzel recht deutlich, lediglich Mama Rosi Stein musste sich nach zäher Gegenwehr doch geschlagen geben.


Im Einserdoppel lag das Ehepaar Julia und Alex Stein (mit dem Rücken zu uns) schnell mit 1:4 zurück, konnte aber nach einer Taktikumstellung beide Sätze recht offen gestalten. Durch eine Verletzung beim Alex wurde jedoch mit 4:6 und 4:6 verloren. Im anderen Doppel hatten Markus Stein und Jessica Lipp den ersten Satz auch 4:6 verloren, drehten dann aber mächtig auf und gewannen den zweiten Satz mit 6:0 und den Champions-Tiebreak mit 10:5.
Ein steiniger Weg mit gutem Ausgang.


Hier das siegreiche Team mit Rosi, Alex und Julia Stein mit den beiden Buben Mateo und Laim, Jessica Lipp, Sandra und Markus Stein und Sepp Lipp, der sofort eingesprungen wäre, wenn es wirklich knapp geworden wäre.

Tennis-Herren ungeschlagen Meister


So jubeln die Aufsteiger um Mannschaftsführer Alex Stein
v.l. Martin Eder-März, Michael Schußmüller, Lukas Kölsch, Alex Stein, Markus Stein, Korbinian Sewald

Wenn man bedenkt, dass unsere Herren in einer Spielgemeinschaft mit Albaching erst vor drei Jahren so richtig in den Spielbetrieb eingestiegen sind, dann ist diese Meisterschaft in der Südliga schon etwas ganz Besonderes, etwas, das viele engagierte Tennisspieler ihr ganzes Leben lang nicht erleben werden. Und wenn man die Ergebnisse im Detail betrachtet, dann verstärkt sich dieser Eindruck noch:
12:0 Punkte, also alle Begegnungen gewonnen,
und 4 Punkte Abstand zum Zweitplatzierten.
Im Tennis ist der Erfolg immer eine Mannschaftsleistung, nie kann ein einziger Spieler eine Begegnung gewinnen, trotzdem seien im Folgenden mal ein paar besonders positive Daten herausgegriffen:

  • Johannes Pongratz und Xandi Bauer haben alle ihre Einzel und alle ihre Doppel gewonnen.
  • Von den 9 eingesetzten Spielern haben 8 ein positives Spielverhältnis, also mehr Spiele gewonnen als verloren, einer hat ein ausgeglichenes Spielverhältnis.
  • 5 Spieler haben alle ihre Einzel gewonnen
  • 5 Spieler haben nur 1 Doppel nicht gewonnen

Wer genauer wissen will, wer wer von den genannten Spielern ist, der mag das gerne nachlesen auf unserer Homepage/Tennis: https://www.djksvo.de/tennis/
Vor dem Hintergrund, dass diese Meisterschaft ohne viel Training erreicht wurde – teilweise sind Spieler quasi aus dem Urlaub ins nächste Spiel gegangen – dann ist zu erahnen, welches Talent und welch ungeheures Potential in diesen Jungs steckt.

Versöhnlicher Saisonabschluss für unsere Damen

So. 20.07.25, 10:00: DJK-SV Oberndorf – HC Wacker München III, 6:3
Im letzten Heimspiel gegen HC Wacker München schlugen sich unsere Damen mehr als wacker.
Verena Kaser, Sandra Stein und Ronja Langer gewannen ihre Einzel deutlich, Anna-Lena Reithmeier musste nur im ersten Satz etwas zittern, brachte dann aber den zweiten souverän nach Hause. Jessica Lipp und Julia Stein mussten noch Lehrgeld zahlen.
Sandra und Jessica gewannen ihr Doppel deutlich, Anna-Lena und Verena etwas knapper, nur Gabi Kaffl-Gasteiger und Julia Stein waren mit 3:6 und 4:6 denkbar knapp unterlegen.
Insgesamt ein überzeugender 6:3-Sieg im letzten Saisonspiel.


Ewig schade, dass die Saison schon zu Ende ist, denn jetzt würden sie so richtig loslegen unsere Damen!

Abschluss Lauf10

Alle Fotos des Lauf 10 Abschlusslaufs sind hier zu finden.

Einen Jahreshöhepunkt erlebte die Abteilung Fitness und Gesundheit im DJK-SV Oberndorf mit dem großen Lauf10-Abschluss.


85 Anmeldungen waren der zweitbeste Wert in der 14-jährigen Lauf10-Geschichte des DJK-SV Oberndorf. Alle Hände voll zu tun hatten die 13 Lauftrainer, um ihre Schäfchen 10 Wochen bei Laune zu halten: Es galt, den Teilnehmern alles Wissenswerte über die Vorteile von regelmäßiger Bewegung zu vermittelt, außerdem den Fokus auf einen ergonomisch schönen Laufstil zu legen. Die meisten Trainingstage konnten bei angenehmen Temperaturen absolviert werden. Allerdings wurden die Lauf10-Schüler auch mit Starkregen und langen Hitzeperioden abgehärtet.


Der Abschlusslauf mit 63 Teilnehmern, davon einige von der DJK-SG Ramsau, war nun der krönende Abschluss des zehnwöchigen Trainingsprogramms. Der Rundkurs mit Start und Ziel am Oberndorfer Sportheim konnte bei schönstem Laufwetter und mit hoch motivierten und bestens vorbereiteten Läufern und Walkern durchgeführt werden.


Alle Starter erreichten letztendlich erschöpft, aber mit einem Lächeln im Gesicht, das Ziel. Den Zeitdruck nahm Organisator Martin Ostermaier den Teilnehmern schon am Start, indem er auf den Lauf10-Gedanken verwies, d.h., dass jeder Teilnehmer auf sein individuelles Leistungstempo und somit auf seine eigene Gesundheit achten solle.
Beim Abschlussfest im Sportheim erhielten alle Teilnehmer eine persönliche Urkunde überreicht. Ein Geschenk bekamen die Trainingsfleißigsten Lauf10-Absolventen: Maria Lackner, Toni Wischer, Marc Langenfeld und Martin Schaffner.


Und so sieht es aus, wenn die Teilnehmer „mal schnell“ etwas für das Abschlussfest mitbringen.

Dass Lauf10 im DJK-SV Oberndorf eine generationsübergreifende Angelegenheit ist, zeigt das Alter der Sportler, die zwischen 13 und 82 Jahre alt sind.


Erstmals konnte Martin Ostermaier einen Generationenpreis vergeben, denn mit Oma Christine Schöberl, Tochter Anna Hagl und Enkelin Leni traten gleich drei Generationen einer Familie bei Lauf 10 an und sie können nun in eine gemeinsame sportliche Zukunft laufen.

Alle Fotos des Lauf 10 Abschlusslaufs sind hier zu finden.

Martin Ostermaier, Abteilungsleiter Fitness und Gesundheit

Bayerisches Brauchtum in Oberndorf

Es ist in Bayern gut Brauch und Sitte, bei einem Neubau den Firstbaum zu stehlen, oder genauer gesagt, diesen vorübergehend zu entführen, um ihn dann mit entsprechender Zeremonie und gegen entsprechende Getränke wieder auslösen zu lassen.
Diesen Brauch haben einige Stammgäste unseres Vereinswirts beherzigt und haben, weil es bei der neuen Gebäudlichkeit im Wirtsgarten keinen Firstbaum gibt, kurzerhand einige Dachsparren mitgenommen.
Da waren dann viele Hände notwendig als die wieder zurück geliefert wurden, auch wenn die Sparren eher „Kleinholz“ sind – wenn es was zu Trinken gibt, dann finden sich immer genug helfende Hände und durstige Kehlen.


Um den ganzen Friedhof herum, da braucht man schon mal eine Pause …


… gut, dass die Andrea die durstigen Kehlen versorgt hat.


Damit man eine Vorstellung hat, welche mächtigen Balken da bewegt wurden.


Und schon werden die Sparren festgenagelt, nicht dass sie nochmal wegkommen.