14. Silvesterlauf in Oberndorf – ein sportlicher Jahresausklang

Hier sind alle Fotos des Sylvesterlaufs zu finden

Am 31. Dezember fand der 14. Silvesterlauf des DJK-SV Oberndorf e.V. statt. Ein sportlicher Jahresabschluss ganz im Zeichen von Bewegung, Gemeinschaft und Spaß. Nach dem gelebten Vereinsmotto „Erlebnis vor Ergebnis“ machten sich annähernd 400 Teilnehmer trotz winterlichen Bedingungen auf die hügelige Strecke.

(Foto: Kinder beim Aufwärmen)

Der Kinderlauf sorgte für viel Energie, Begeisterung und noch mehr Applaus. Der Hauptlauf wurde für die Walker, die diese Jahre die größte Gruppe bildeten, 20 min. vor der Läufergruppe gestartet, so dass das Hauptfeld annähernd zeitgleich ins Ziel kam. Abteilungsleiter Fitness und Gesundheit, Martin Ostermaier, moderierte den Lauf souverän und schickte die Teilnehmer auf die Runde. Dabei zählte er den Countdown bereits 12 Stunden vor dem eigentlichen Beginn des neuen Jahres.

(Foto: Start der Walkergruppe)  

Das Besondere am sportlichen Jahresausklang war, dass der Spaß und die Bewegung im Vordergrund standen und keine Zeitmessung, sondern das Erlebnis zählte. Dementsprechend wurde auch keine Startgebühr erhoben, dafür freiwillige Spenden. So konnten heuer stolze EUR 1.600 für die sichtlich dankbare Tochter, der erkrankten Regina Mittermair aus Gars, die nach einer OP auf fremde Hilfe angewiesen ist, gesammelt werden. Der Dank galt den Haupt-Organisatoren Martin Ostermaier, Martin Hofman und Josef Brandl, die auch die Spende übergaben.

(Foto vlnr: Josef Brandl, Martin Hofmann, Sarah Mittermair, Martin Ostermaier)

Für die Teilnehmenden war entlang der Strecke sowie im Zielbereich und anschließend im Sportheim bestens für Verpflegung gesorgt. Warme Getränke, kleine Stärkungen und eine herzliche Atmosphäre rundeten die Veranstaltung ab.

Der Silvesterlauf des DJK-SV Oberndorf zeigte erneut, wie Sport Menschen verbindet, unabhängig von Alter, Tempo oder Leistung. Ein gelungener, bewegter Jahresausklang mit vielen strahlenden Gesichtern und einem klaren Signal an das neue Jahr 2026: Gemeinsam aktiv zu sein tut gut und Gutes. AP

Ein 70er mit Aufschlag – Geburtstag mit Matchball für Hans Grundner!

Wahrlich kein Oldtimer, sondern ein Best Ager!

Pünktlich um 11.30 Uhr erfolgte der erste Aufschlag zu einem Geburtstag, der weniger nach Kaffeekränzchen und mehr nach Grand-Slam schmeckte. Austragungsort: Das Gasthaus Hacklthal, das sich an diesem Tag als kulinarisches Mehrzweckstadion bewährte. Der Abpfiff erfolgte um 20.00 Uhr – erschöpft, satt und bestens unterhalten.

Das Geburtstagskind, ein Christkindl, ein Mann, ein Wörterbuch, mit hohem Intellekt, messerscharfem Verstand, trockenem Humor und bemerkenswerter Schlagfertigkeit, eröffnete den Tag stilecht: nicht mit einer Rede, sondern mit einem selbstgedichteten und gesungenen Begrüßungslied. Spätestens hier war klar, Hans ist in Bestform: Das wird kein normaler 70er. Das wird ein würdiges Ehrenfest.

(Hans in seinem Element)

Es folgte ein hervorragendes Mittagessen, das bei Gästen und Jubilar gleichermaßen für Begeisterung sorgte. Die Küche schloss sich damit dem Jubilar auf konstant hohem Niveau an und es war kein Einbruch über die gesamte Spielzeit erkennbar.

Sportlich – und das überrascht beim Jubilar niemanden – wurde es ebenfalls. Als langjähriger, ehrenamtlich engagierter Vereinsfunktionär, Helfer und aktiver Sportler im Verein, auch als leidenschaftlicher Tennisspieler, ist er eine nicht wegzudenkende Größe beim SVO. Entsprechend ließen sich die geladenen Sportfreunde nicht lumpen und präsentierten eine eigens auf ihn zugeschnittene Einlage: „Wer wird Millionär?“ – Jubiläumsedition.

(die Quizkandidaten)

Das Besondere: Der Jubilar musste spontan seine eigene Show moderieren. Mit Unterstützung der vier Quizkandidaten Rita Lipp, Gerhard Huber und Matthias und Freddy Pongratz sowie mit viel Witz, Selbstironie und beeindruckender Souveränität führte er durch das Programm – ganz so, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Die Fragen? Banal bis knifflig. Die Pointen? Treffend bis hintergründig. Die Lacher? Auf beiden Seiten.

(eine spontane Tanzaufführung)

Auf dem langen Weg durch die „Millionenshow“ wurde dann sogar noch ein Line-Dance von Hans und Herta und mehreren Gästen aufgeführt. Dafür gab es dann den Hauptgewinn: einen Reisegutschein. Passend! Denn wer geistig so beweglich ist und sportlich noch immer regelmäßig aufschlägt, darf ruhig auch noch mit 70 neue Ziele ansteuern.

Die Ramsauer Freunde zeigten einen Film aus alten Zeiten. Auf dem war Hans zwar fast nicht wiederzuerkennen, aber die langen Haare und Bärte sind damals wie heute voll im Trend. Dass Hans noch längst kein Oldtimer ist, sondern ein Best Ager, wie in seiner treffenden Einladungskarte beschrieben, hat er bei dem witzigen und kniffligen Fragen von Franz Stein bewiesen. Hans ist vielmehr ein Klassiker mit Charakter, Geschichte und erstaunlicher Laufleistung in sehr gepflegtem Zustand.

Am Ende bleibt festzuhalten, dieser Geburtstag war kein Rückblick – er war ein Zwischenstand. Einer, der zeigt, dass Engagement, Humor und Vereinsleben kein Verfallsdatum haben und mit einem klaren Sieger: dem Jubilar selbst! Ein Jubilar, der nicht nur auf dem Tennisplatz Bälle schlägt, sondern auch Brücken zwischen Kirche und Sport sowie zwischen Generationen. Wir danken unserem Ehrenmitglied für dieses tolle Fest und wünschen ihm alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen. Spiel, Satz und Sieg, lieber Hans – auf die nächsten Aufschläge!                 AP

Kirta-Tradition aufrechterhalten

Kirchweihfest und Kirta-Turnier der Stockschützen

Zum letzten Fest im Vereinsjahr haben die Stockschützen am Kirchweihsonntag geladen, um die alten Kirchweihtraditionen aufrechtzuerhalten. Nachdem es rund um Oberndorf kein offizielles Kirchweihfest mehr gibt, hat sich unser Vereinswirt, Manfred Schambeck, kurzerhand dazu entschlossen, ein gemütliches, vereinsinternes Fest zu organisieren. Nach dem Fußballheimspiel gab es in der Stockschützenhütte gegrillte Hendl und ein süffiges Kirtabier vom Fass. Der Manfred und die Petra haben nicht nur das Fest organisiert, sondern auch noch gleich das Bier anlässlich ihres runden Geburtstages gestiftet. Das bewährte Grillteam um Otto Brestrich und Schorsch Zott haben die Hendl – wie gewohnt – köstlich zubereitet. Es hat allen hervorragend geschmeckt. So war die Stockhütte bestens besucht und die zahlreichen Gäste hatten einen gemütlichen Abend mit tollen Menschen und Gesprächen. Vielen Dank für Eure Gastfreundschaft und Euer Engagement.

Traditionell fand dann am darauffolgenden Kirchweihmontag das vereinsinterne Stockturnier statt. Das Wetter hat genauso gut mitgespielt wie die vielen Sportler und Freizeitschützen. So kamen 7 Moarschaften zusammen und kämpften vergnügt um den Sieg, aber auch um die Ehre. Den sieben Mannschaftsführern wurden jeweils drei Stockschützen zugelost, damit traten willkürlich zusammengestellte, aber relativ ausgeglichenen Teams gegeneinander an. Wie immer stand nach dem Motto „Erlebnis vor Ergebnis“ der Spaß und die Bewegung im Vordergrund. Trotzdem wurde ein Siegerteam ermittelt. Gewonnen hat heuer das Team um Georg Gruber mit seinen Mitspielern Evi Kretschmer, Christian Lohmeier und Anton Obermeier. Mit einer Gesamtpunktezahl von 14 : 0 haben sie sich keine Blöße gegeben und wurden verdienter Turniersieger. Beim direkten Duell um den Titel profitierten sie aber von dem Aussetzer des Teams um Franz Mittermaier. In einem warmgeschossenen Zustand wäre diese Moarschaft an diesem Kirtamontag nicht zu schlagen gewesen. Auch an diesem Nachmittag und Abend wurden die Gäste mit traditionellen Kirta-Spezialitäten versorgt und konnten so das verlängerte Kirchweihwochenende in geselliger Runde ausklingen lassen.

Einzelmeisterschaften Stockschießen

Im Rahmen der Kirchweihfeierlichkeiten wurden auch die Ergebnisse der Einzelmeisterschaften bei den Stockschützen veröffentlicht und die Siegerehrung durchgeführt. Bei den Damen gewann Rosemarie Heimann mit 142 erzielten Punkten. Der Vorsprung auf die zweitplatzierte und Dauersiegerin Petra Dengler war mit nur einem einzigen Punkt denkbar knapp. Brigitte Bachmeier landete auf dem dritten Platz mit immerhin deutlich über 100 Punkten. Während sich das Teilnehmerfeld bei den Damen überschaubar gestaltete, bot sich bei den Männern mit fast 30 Stockschützen eine große Konkurrenz. So groß, dass sogar einige Geheimfavoriten und ehemalige Vereinsmeister abgeschlagen im Mittelfeld landeten. Verdienter Vereinsmeister mit 263 Punkten wurde unser Abteilungsleiter Anton Kellner. Er setzte sich gegen den zweitplatzierten Manfred Schambeck mit knappem Vorsprung durch. Josef Heimann landete auf einem guten dritten Platz. Erfreut zeigte sich der Abteilungsleiter, dass heuer auch viele junge Teilnehmer und auch nicht aktive Stockschützen angetreten sind. Der Verein gratuliert den erfolgreichen Schützen und dankt für die aktive, generationenübergreifende Arbeit der Abteilung.

Mehr als nur ein Sportverein

15 Jahre Leitbild beim Erlebnis-Sport-fair-ein

Unter dem Motto 15 Jahre Leitbild beim DJK-SV Oberndorf wurde die diesjährige Jahreshauptversammlung abgehalten. Die geistliche Beirätin Sandra Pongratz eröffnete die Versammlung mit einem Impuls und verglich das Leitbild passend mit einem Wegweiser, „der uns immer zeigen soll, ob wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind.“ Die Vorsitzende Evi Ziel führte durch die straff organisierte Versammlung und begrüßte die anwesenden Mitglieder und Ehrengäste, darunter auch der Kirchdorfer Bürgermeister Christoph Greißl. Bei seinem Grußwort lobte Greißl den Verein für seine vielseitigen Angebote und Aktivitäten.

(Bürgermeister Greißl bei seinem Grußwort)

Nachdem bereits separate Abteilungsversammlungen, in denen über das sportliche Geschehen ausführliche berichtete wurde, stattgefunden haben, konnten die Berichte der einzelnen Sparten auf das Wesentliche beschränkt werden. Dafür bezogen sich die Referenten in ihren Vorträgen jeweils auf das Leitbild des Vereins.

Vereinskassiererin Johanna Schambeck musste aufgrund der Sanierung des Soccerfeldes einen kleinen Verlust für das Jahr 2023 ausweisen, der sich aber mit Auszahlung der Zuschüsse wieder ausgleichen wird. Insgesamt verfügt der Verein über eine sehr geordnete und solide Finanzlage, die auch in Folge der ausschließlich ehrenamtlichen Tätigkeiten zustande kommt. Die schwangere Vereinsvorsitzende Ziel machte in ihrem Jahresbericht eindrucksvoll deutlich, dass der SVO mehr als ein Sportverein ist und aktiver Teil der Gesellschaft und der Gemeinde ist. Damit werden die Ziele des Leitbilds verwirklicht. Sie berichtete von mehrtägigen Sportreisen und Urlaubsfahrten, Ausflügen, Bildungsangeboten, Feierlichkeiten, Papa-Kind-Erlebnistag, Wellnesstag, Gesundheitsangeboten, DJK-Veranstaltungen, Faschingsbällen, Schafkopfrennen, Nikolausdienst oder Torwandschießen beim Haager Herbstfest. „Das sind alles Angebote, die das Mehr unterstreichen und bei denen das Erlebnis vor dem Ergebnis steht,“ so Ziel bei ihrem Leitbildbezug.

Eine inzwischen überregional bekannte Veranstaltung, bei der ebenfalls das Erlebnis über dem Ergebnis steht, ist der jährliche Silvesterlauf. Für die Idee und Organisation wurden Gabi Blabsreiter und Silvia Kölsch der Vereinsehrenpreis verliehen.

(Gabi Blabsreiter, Silvia Kölsch, „abgerundet“ von den Vorsitzenden Thomas Eberharter und Evi Ziel)

Bei den weiteren Ehrungen wurde Florian Hofbauer als stellvertretender Sportwart, Andreas Schwinghammer als Fußballabteilungsleiter und Martin Eder-März als Kopf des Präventionsteams jeweils für 10 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet. Die Abteilung Fitness und Gesundheit bietet unzählige Angebote für alle Altersgruppen und hat sich inzwischen zur größten Sparte des Vereins entwickelt. Für dieses große Engagement und für 10 Jahre Abteilungsleitung wurden Martin Ostermaier und Christina Eberl geehrt.

(Thomas Eberharter, Christina Eberl, Martin Ostermaier, Evi Ziel)

Die turnusgemäßen Neuwahl brachten folgende Veränderungen: Tim Frische wurde als zusätzlicher stellvertretender Vorstand gewählt und Lukas Kölsch übernimmt in Personalunion mit der Jugendleitung das Amt des Schriftführers von Raimund Deuschl. Außerdem wurde Simon Heimann als neuer stellvertretender Fußballabteilungsleiter für Christoph Pfeilstetter bestätigt. Bei den Planungen für das kommende Vereinsjahr machte Ziel deutlich, dass das offene und repräsentative Vereinsgelände viel Arbeit macht, aber entsprechend dem Leitbild hochwertige Sportmöglichkeiten bietet. So soll die Attraktivität des Vereins durch die Sanierung der Stockbahnen und einer Verbesserung der Tennissüdterrasse weiter erhöht werden. Neueste Idee ist aber die Planung einer neuen Padel-Tennis-Anlage. „Padel Tennis ist eine Abwandlung von Squash und Tennis und ist eine der am stärksten wachsenden Sportarten weltweit,“ erklärte Ziel. Der „Erlebins-Sport-fair-ein“ möchte damit ein neues innovatives Angebot schaffen, um sich weiter positiv zu entwickeln. Seit der Einführung des Leitbildes vor 15 Jahren hat sich der Verein hervorragend entwickelt. Der Verein wächst ständig und zählt derzeit 1.130 Mitglieder, davon sind ca. 40 % Jugendliche. Allein in der Fußballabteilung sind über 125 Kinder aktiv. Damit sind im dritten Jahr in Folge fast alle Jugendmannschaften eigenständig besetzt. Bei den Herren sind in dieser Saison sogar drei Mannschaften gemeldet. Das attraktive, moderne Vereinsgelände, ca. 120 ausschließliche ehrenamtlich tätige Helfer oder 75 verschiedene Sportgruppen mit ebenso vielen Übungsleiter machen deutlich, dass das Leitbild eine klare Werteorientierung bietet und im Verein bestens gelebt wird.

Einstimmiges Votum für Padel-Platz

Tennisjahresversammlung beim DJK-SV Oberndorf

Der stellvertretende Abteilungsleiter Gerhard Huber stellte in der Jahresversammlung der Tennisabteilung des DJK-SVO die neue Trendsportart Padel-Tennis vor. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Tennis und Squash. „Der Sport ist für alle Altersgruppen und Fitnesszustände geeignet und einfach zu erlernen, Spiel und Spaß stehen im Vordergrund“, so Huber. Er zeigte anhand eines Films die Regeln und Vorteile der sinnvollen Ergänzung der vereinseigenen Sportanlage. Im Anschluss leitete er die Diskussion über diesen wesentlichen Tagesordnungspunkt.

Zuvor begrüßt Abteilungsleiter Martin Eder-März die Mitglieder und die Vereinsvorsitzende Evi Ziel. Er konnte von einem weiteren Aufschwung der Tennisabteilung berichten. Der Abteilungsleiter freute sich, dass erstmals 5 Mannschaften im Spielbetrieb waren, davon 2 Damen- und 2 Herrenmannschaften sowie ein Mixed-Team. 4 Mannschaften sind in Spielgemeinschaften mit dem SV Albaching angetreten. Die Damen 50 und das Mixed-Team konnten sogar die Meisterschaft erkämpfen. Mit den Punktspielen, den vereinsinternen Meisterschaften und zwei Schleiferlturnieren fanden auch viel sportliche und gesellige Veranstaltungen auf der Tennisanlage statt. Die aktive Abteilung bietet für alle Mannschaften feste Trainingszeiten und betreut derzeit regelmäßig 45 Kinder in verschiedenen Übungsgruppen.

In der kommenden Saison werden die bewährten Mannschaften und Veranstaltungen unverändert fortgeführt werden. Neu ist, dass eine Forderungspyramide für weitere Spannung auf dem Platz sorgen soll. Neben der Anschaffung einer eigenen Besaitungsmaschine soll die schöne Tennisterrasse für die Zuschauer weiter verbessert werden. Die turnusgemäßen Neuwahlen bestätigten die engagierte Abteilungsleitung mit Martin Eder-März und seinen Stellvertretern Gerhard Huber und Hans Grundner.   Mit der Idee des Baus eines eigenen Padel-Platzes soll der Aufschwung der Abteilung einen weiteren Schritt nach vorne gehen. In der abschließenden Diskussion war man sich einstimmig einig, dass ein Padel-Platz nicht nur das Abteilungsangebot sinnvoll ergänzt, sondern eine Bereicherung für den ganzen Verein und sogar für die gesamte Gemeinde und die Region darstellt. Darüber hinaus kann der Platz ideal für das Kindertraining Verwendung finden. Diese Maßnahme würde damit auch das oberste Vereinsziel, die Jugendarbeit, fördern.

Silvesterlauf in Oberndorf mit Rekordteilnahme

Auch das Jahr 2023 wurde sportlich mit dem Silvesterlauf in Oberndorf verabschiedet. Mit 281 Teilnehmern waren vom Kleinkind bis zu den Senioren alle Altersgruppen vertreten. Der älteste Teilnehmer war 82 Jahre alt. Die weiteste Anreise hatte eine junge Sportlerin aus Vancover/Kanada. In der Regel kamen die Läufer und Walker aber aus Oberndorf, Haag und den umliegenden Nachbarorten und Nachbarvereinen. Bei herrlichem Wetter konnten die Sportler die schöne 6 km lange Strecke genießen. Beim vorab gestarteten Kinderlauf musste nur eine Distanz von 0,5 km zurückgelegt werden. Wie üblich stand auch dieses Jahr der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Ebenso wurde auch wieder keine Startgebühr erhoben. Dafür konnte gegen eine freiwillige Spende das Bürgerheim St. Kunigund in Haag zweckgebunden für eine elektronische Rollstuhlschiebehilfe unterstützt werden. So kamen mehr als 1.500 Euro zusammen. Frau Hausner-Strohmaier von der Heimleitung war natürlich beim Lauf auch dabei und nahm in Anschluss die Spende gerne entgegen. Sichtlich beeindruckt von der Großzügigkeit der Sportler bedankte sie sich beim DJK-SV Oberndorf für die tolle Veranstaltung.

Gabi Blabsreiter bei der Spendenüberreichung an die Heimleitung.

Kein falscher Fuchziger

Vom Bulldog zum Bauträger – vom Futtertrog zum Facility Manager

Kein falscher Fuchziger, sondern ein waschechter Fünfziger mit einer festen Meinung, standhaft, positiv unangepasst, manchmal unnachgiebig, aber nicht manipulierbar, auch wenn es unbequem wird. Das ist unser Vorstand Tom Eberharter. Er feierte im GO ein rauschendes Fest mit über 100 Gästen. Wir wurden bestens verköstigt und im Saal spielten sogar seine ehemaligen Schulkammeraden, die Band Stone-Age, auf. Eine bunt gemischte Gesellschaft fand sich zu ehren des Jubilars ein und machte deutlich wie viele verschiedene Rollen unser Vize innehat. Genau diese Steilvorlage nahmen auch Evi, Hans und Hias gekonnt auf und nahmen den Tausendsassa aufs Korn. Mit feinem Humor zeigten sie die vielen Ämter von Tom und seine beachtliche Entwicklung auf. Von der Veterinärin zum Vorstand, vom Futtertrog zum Facility Manager, vom Bulldog zum Bauträger, vom Heuboden zum Hausverwalter, vom Baumfäller zur Bürgermeisterin waren nur einige der vielen Anspielungen und sogar Tom´s Lieblingspolitikerin Annalena Baerbock ist extra aus Berlin angereist um eine kurze Laudation zu halten.

In der Tat ist der Tom als Ehemann, Familienvater, Gemeinderat, Kreisrat, Sportreferent, Jagdvorstand, Waldbauer, Vermieter, Sportfreund und bekennender Kiss-Fan sehr vielseitig. Als Dank für sein großes Engagement gab es von unserer Vorsitzenden Evi ein „Kisschen“. Der überraschende Auftritt der Band Kiss durfte an diesem Abend natürlich nicht fehlen und war ein optisches Highlight dieses tollen Geburtstagsfestes. Lieber Tom, alles Gute vom gesamten SVO zu deinem runden Geburtstag und ein großes Dankeschön und dickes Kisschen für diesen schönen Abend.                                                     

Breites Fundament beim SVO

Es ist ja bekannt und wir sind sehr stolz darauf, dass wir uns auf die ehrenamtlichen Helfer beim DJK-SVO verlassen können. Wie breit dieses Fundament ist, zeigte sich eindrucksvoll beim diesjährigen Ehrenamtsabend des Sportvereins. Mehr als 50 Gäste sind der Einladung der Vorstandschaft gefolgt und verbrachten einen gemeinsamen, vergnüglichen Abend im Gasthaus Oberndorf. Die Teilnehmerzahl ist beachtlich, wenn man bedenkt, dass kurzfristig 20 Ehrenamtliche aufgrund von Corona oder anderen Krankheiten absagen mussten.

Darunter auch alle drei Vorstände des Vereins aus unterschiedlichen Gründen. So sprang spontan und standesgemäß Martin Ostermaier als Leiter der größten Abteilung des Vereins ein. In seiner sympathischen und souveränen Art begrüßte er die Gäste und bedankte sich für das großartige bürgerschaftliche Engagement. Mit einem Augenzwinkern waren sie die Ehrenamtlichen einig: „Martin würde auch einen guten Vorstand abgeben. Vielleicht über er ja schon mal!“ Auch die anderen Abteilungsleiter übernahmen wichtige Aufgaben. Der Stockschützenabteilungsleiter bedankte sich bei den Gästen nach dem Essen mit einer Verdauungshilfe. Den sonst üblichen Charme unserer Vereinsvorsitzenden Evi Ziel lies er dabei aber gänzlich vermissen.

Trotzdem entwickelte sich ein schöner Abend, an dem bewusst keine großen Ansprachen, Ehrungen oder Tagesordnungspunkte angesetzt waren. Im Vordergrund stand das „Dankeschön“ an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die mit einem köstlichen Buffet vom GO verwöhnt wurden. Dass man sich beim SVO gut versteht und auch abteilungsübergreifend gerne zusammenkommt und miteinander feiert, auch ohne große Tagesordnung, war an diesem Abend spürbar. Vielen Dank an die Vorstandschaft und an unseren Vereinswirt Wolfi für diese nicht selbstverständliche Anerkennung.

Renovierung der Stockbahnen geplant

Konstanz bei den Oberndorfer Stockschützen

Gewohnt souverän und straff führte der langjährige Abteilungsleiter Anton Kellner durch die Jahresversammlung der Oberndorfer Stockschützen. Im sehr gut besuchten Stockschützenheim konnte er auch die Vereinsvorsitzende Evi Ziel unter den fast 40 Gästen begrüßen. Die turnusgemäßen Neuwahlen bestätigten die bewährte Führung der Abteilung durchgehend einstimmig. So wurden Anton Kellner als Abteilungsleiter, Fritz Deuschl als sein Stellvertreter, Josef Zeiler als Sportwart, Helga Rappolder als Damenwartin und Josef Rapold als Hüttenwart in ihren Ämtern wiedergewählt. Die Wahl leitete die Vereinsvorsitzende Evi Ziel. Sie lobte die Abteilung als Konstante im Verein und als einen festen Anlaufpunkt vieler Vereinsmitglieder für sowohl sportliche als auch gesellige Interessen.

(Foto StockAV: Die frisch Gewählten Fritz Deuschl (l) und Anton Kellner nahmen ihre Chefin Evi Ziel in die Mitte)

Turnierwart Zeiler berichtete von insgesamt 14 Turnieren mit unterschiedlichen Erfolgen. Im Durschnitt hat er einen guten fünften Platz ermittelt. Fleißigster Schütze war Franz Mittermaier mit 10 Turnierteilnahmen. Als Highlight des Jahres erwähnte er die DJK-Meisterschaften des Verbandes und das Grafschaftsturnier. Als Vereinsmeister im Einzelwettbewerb wurden Petra Dengler und Anton Kellner ausgezeichnet.

In der abschließenden Diskussion verwies Kellner auf die in einigen Jahren notwendige Renovierung des Stockbahnbelages. In einem ersten Schritt muss aber der Lärmschutzwall saniert werden. Dazu wird zeitnah ein Vorschlag für die Neugestaltung ausgearbeitet, der im neuen Jahr umgesetzt werden soll. Bevor die Stockbahnen neu gepflastert werden, solle ein Konzept erstellt werden, um das Interesse am Stockschützensport, insbesondere für jüngere Vereinsmitglieder zu fördern, war man sich letztendlich einig. Mit einem einfachen „Stock-Heil“ beendetet der Abteilungsleiter das aktive Sportjahr der Oberndorfer Stockschützen.