Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr – Floriansjünger feiern 150 Jahre

Man kann es kaum glauben, dass die freiwillige Feuerwehr Winden schon 150 Jahre auf dem Buckel haben soll, so jung und kreativ, dynamisch und voller Elan wie die Floriansjünger ihr Jubiläum gefeiert haben. Dazu gehören tolle Veranstaltungen – viele haben selbst am Festsonntag noch über die Witze von Tom und Basti gelacht –das kulinarische Angebot – Ochsenbraten, Kaspressknödel und Rehragout mit Hauberlingen, das gibt es sicher nicht überall – bis hin zur hervorragenden Jugendarbeit – geradezu personifiziert durch die junge Vorsitzende Bianca Blabsreiter, da haben sie sich wohl an unserem Sportverein ein Beispiel genommen.


Dass der Festsonntag ganz traditionell gefeiert wurde, tut dem Ganzen keinen Abbruch, forderte aber die Kondition der Teilnehmer durchaus. Schon um acht Uhr frühmorgens konnten wir im Festzelt Weißwürste und Debreziner genießen, ein schier unendlicher Festzug mit 40 Vereinen und Fahnen führte zum ökumenischen Gottesdienst, bei dem die Pastorin ihre Predigt quasi von „Nun an bis in alle Ewigkeit“ genossen hat – naja, so viele Zuhörer wird sie selten haben. Die Grußworte waren alle gut und erfreulich kurzgehalten, obwohl MdB Stephan Mayer nahezu jeden persönlich begrüßte.


Wenn jemand die Entstehung des Ortsnamens „Winden“ bisher noch nie so richtig verstanden hatte, jetzt sollte es klar sein, unsere 20-köpfige Delegation wurde richtig durchgeblasen beim Kirchenzug, da durfte der Schwinge die Fahne nicht schwingen, sondern musste sie ordentlich festhalten. Im Zelt angekommen hatte unser Fußballabteilungsleiter gleich noch eine schwere Aufgabe zu erfüllen: für unser Geschenk, ein 50 Literfass Bier, hat er sich aber eine Sackkarre zu Hilfe genommen.
Die gesamte Logistik, Essen und Trinken, Festzeichen und Festschrift, Kaffee und Kuchen, Hüfburgen und Verkehrssicherheit haben funktioniert wie am Schnürchen, die Bedienungen haben bedient, sozusagen wie die Feuerwehr.
Mit dazu beigetragen haben natürlich auch viele Sportvereinsmitglieder vor und hinter den Theken, als Mitglieder in anderen Vereinen und nicht zuletzt als Delegation mit Kind und Kegel und mit unserer Fahne – wir haben uns gut präsentiert in der Dorfgemeinschaft.