Jubiläumswochenende der Superlative

Nicht mehr so klein, aber immer noch oho – 60. Jubiläum des DJK-Sportvereins Oberndorf

Unsere Vereinsvorsitzende Evi Ziel nahm eine privaten 60. Geburtstag als Aufhänger für den Vereinsgeburtstag und schilderte kurz die Entwicklung des Vereins bis zu aktuell 72 Sport- und Trainingsgruppen, einem gelebten Leitbild und werteorientiertem Sport.

„Unser Verein bewegt und ist bewegend, ist ein Erlebnis-Sport-fair-ein, getragen durch herausragendes ehrenamtliches Engagement; ein aktuelles Beispiel dafür ist der Festausschuss und alle Helfer, die zum Gelingen des Jubiläumswochenendes beitragen“, schloss sie ihre Begrüßungsrede.

Konrad Mack, Vizepräsident des DJK-Sportverbands München und Freising, erwähnte lobend die zahlreiche personelle Beteiligung beim Verband durch den Oberndorfer Vorzeigeverein. „Die Werte im Leitbild werden im Verein auch gelebt, das zeigen viele Aktionen“, erläuterte er weiter und erinnerte an die Verleihung des Karlheinz Summerer-Preises für die Umsetzung der DJK-Leitideen im besonderen Maße.

Zusammen mit dem Geistlichen Verbandsbeirat Helmut Betz (links) überreichte er einen Scheck als Jubiläumsgabe an die Vereinsvorsitzende Evi Ziel.

Begonnen hatte der Festsonntag mit einem gemütlichen Frühschoppen und einem Wortgottesdienst auf dem perfekt gestalteten Areal des Oberndorfer Sportgeländes.

Sandra Pongratz, die Geistliche Beirätin des Vereins, nahm die Aussendung der 72 Jünger aus dem Brief an Timotheus als Aufhänger für einen Vergleich. „Auch im Verein sind wir ausgesandt, werden gebraucht; alle werden gebraucht, weil es ist eine große Ernte, es gibt viel zu tun“, zitierte sie und ergänzte mit dem Impulsgedanken: Der Ort der Erfüllung des Daseins ist der Ort, an dem man steht, also hier und jetzt.

Stefan Högenauer, 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Haag, stellte den DJK-SV Oberndorf als Paradebeispiel eines gut funktionierenden Vereins heraus und betonte dabei vor allem die Jugendarbeit und die gelebten Werte im Verein.

Richard Achatz vom SC Rechtmehring zeigte sich in seinem Grußwort sehr angetan von dem Wortgottesdienst und sprach von geballter Frauenpower: waren doch mit Sandra Pongratz, Helga Brenner und dem Oberndorfer Frauenchor ausschließlich weibliche Akteure im Einsatz. Fahnenabordnungen der Nachbarvereine aus St. Wolfgang, Rechtmehring, Albaching, Stauden und Ramsau rundeten das Bild ab. Achatz bedankte sich für die übernommene Patenschaft bei der eigenen Vereinsgründung durch den damals selbst noch ganz jungen Oberndorfer Sportverein. Für die langjährige gute Kooperation der beiden Vereine brachte er einen Spielball für die Fußballjugend und ein Fass Bier mit.

Peter Semmler, der Vorsitzende der DJK-SG Ramsau, blies ins gleiche Horn, verwies auf die Kooperationen im Wintersport und beim Tennis, und brachte ebenfalls ein Fässchen Bier als Jubiläumsgabe.

Für den anschließenden Fototermin versammelten sich immerhin 9 der noch 16 lebenden Gründungsmitglieder.

Von links: stellv. Vorsitzender Thomas Eberharter, Vorsitzende Eva Ziel, hintere Reihe: Josef Hartinger, Martin Birkmaier, Heinz Oberpichler, Erich Lerch, Rudi Oberpichler, Josef Maier, Josef Burger,
vorderer Reihe: Alfred Pongratz, Gottfried Anderka.

Bevor zum Tagesabschluss die Band AuwähZwick nochmal richtig einheizte gab es am Nachmittag noch einige reizvolle Angebote.

Der Jubiläumslauf für Kinder und Erwachsene folgte der Strecke des alljährlichen Silvesterlaufs, war also durchaus eine anspruchsvolle Aufgabe bei den sommerlichen Temperaturen; vermutlich war auch deshalb die Beteiligung eher verhalten.

Aber die Vorstandschaft des DJK-Diözesanverbands hat sich eine schweißtreibende Teilnahme nicht nehmen lassen. Geistlicher Beirat Helmut Betz, Frauenbeauftragte Rosmarie Heimann, Vizepräsident Konrad Mack (v.l.)

Und ein weiteres Highlight war geboten: von der Salettl-Muse, die noch am Vormittag zum Frühschoppen aufgespielt hatte, liefen zwei Burschen in Lederhosen und ein Dirndl im Dirndl mit, – alle barfuß, sowas sieht man nicht alle Tage.

Viele kulinarische Angebote wie Steckerlfisch und Burger, Grillhendl und Curry, Pizza und Würstl, Salatbowls und Crepes wurden verzehrt – und auch die Auftritte der Nachwuchstruppe der Carambas aus Haag waren ein optischer Leckerbissen.

Für Kinder und Familien bot die Oberndorfer Sportjugend im Rahmen des DJK-Erlebnistages ein buntes und vielfältiges Programm: Hüpfburg, Pedalos, Mini-Slackline, jede Menge Balance- und Geschicklichkeitsspiele, Quiz und Ballwurfmaschine auf dem Tennisplatz und als Publikumsmagnet war der Menschenkicker den ganzen Nachmittag regelrecht umlagert.

Zu diesem tollen Festwochenende, das am Freitag mit einer Discoparty, am Samstag mit dem Wein- und Bierfest startete und am Montag mit einem sehr gut besuchten und am Ende noch stürmischen Kesselfleischessen ausklang, dazu haben an die 190 Helfer beigetragen; nur mit Gemeinsinn und Zusammenhalt, Mitmachen und Mithelfen von vielen organisatorischen und helfenden Händen, allen voran natürlich der Festausschuss, kann so ein Erlebnis wie dieses Sommerfestival gelingen – und es ist gelungen, sehr gut sogar!

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