Gefühlvoller Jahresausklang

Mit vielen Gefühlen hat die Vereinsvorsitzende Evi Ziel die vorweihnachtliche Feier unseres Vereins am Samstag, 20. Dezember im Gasthaus Hacklthal verbunden.

In Dankbarkeit hat sie an zwei verstorbene Mitglieder des Vereins erinnert:
Josef Rappold war lange Jahre als Vereinskassier der Fußballer und als Hüttenwart der Stockschützen tätig.
Alfred Pongratz war Gründungsmitglied, langjähriger Vorstand und Ehrenvorsitzender und hat über Jahrzehnte den Verein gestaltet, entwickelt und maßgeblich geprägt.

Mit Beständigkeit und Verlässlichkeit verband sie das Wirken von Fritz Deuschl über fast ein Vierteljahrhundert in der Abteilungsleitung der Stockschützen. „Danke, dass du es 25 Jahre mit dem Toni ausgehalten hast,“ meinte sie mit einem Augenzwickern. Geradezu kindliche Heiterkeit und Lachen schrieb sie Martin Eder-März zu, als Abteilungsleiter und Trainer von bis zu 50 Tenniskindern und als Vorstandsmitglied seit 20 Jahren. „Du zauberst den Kindern und oft auch uns so viel Lachen ins Gesicht, wir sind dankbar für deine Heiterkeit und deinen Einsatz“ schloss sie ihre Laudatio. Jugendlichkeit, frischer Wind und Wachstum, damit charakterisierte sie Lukas Kölsch, der seit 2018 als Jugendleiter und Schriftführer in der Vorstandschaft ist, davor aber sich schon im Jugendteam und als Skilehrer in den Verein eingebracht hat.

Die drei wurden mit einem kleinen Geschenk geehrt.

Begonnen hatte der Abend auf der Terrasse des Gasthauses mit einem besinnlichen Impuls durch die Geistliche Beirätin Sandra Pongratz.

Sie beschrieb ihr eigenes intensives Erlebnis von Weihnachten, nämlich drei Minuten und 48 Sekunden, solange dauert das Lied Silent Night von Skinhead O´Connor.


Der Oberndorfer Frauenchor begleitet den Geistlichen Impuls mit Gesang und Gitarrenklang.

Der Saal in Hacklthal war gut gefüllt, offensichtlich hat sich die intensive Werbung in einzelnen Trainingsgruppen ausgezahlt, waren doch mit jungen Fußballern, Läufern und Tänzern einige neue Besucher erstmals bei dieser Veranstaltung.

Nach dem gemeinsamen Essen durften sich alle auf die Sketche der jungen, stetig wachsenden Theatergruppe freuen, die mitten im Publikum auftrat, und das ist schon eine besondere Herausforderung: Angelehnt an die Rahmenhandlung eines Fernseh-Tatorts ermittelten zwei Kriminalkommissare diverse undurchsichtige und mysteriöse, zwielichtige und bislang ungelöste Fälle aus dem Oberndorfer Vereinsleben: eine Blutspur in Friedhofsnähe und ein scheinbar schwer verletzter Fußballer, verschwundene Pflastersteine und eine unauffindbare Uhr im Sportheim, und schließlich ein Fall von Erregung öffentlichen Ärgernisses durch deutlich zu spärliche Bekleidung wurden aufgeklärt und in einer abschließenden Verhandlung im Bayerischen Amtsgericht mit verdienten Strafen und Auflagen belegt.


Erst gegen Mitternacht fand diese vorweihnachtliche, gefühlvolle, besinnliche und humorvolle Feier ein Ende.